Kosmometrie


Geometrien als Schöpfungsmuster  

 

 

Kosmometrie

„In Sais hatte das Standbild der Athene, die man auch für die Isis hält, folgende Inschrift «Ich bin das All, das Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige, meinen Schleier hat noch kein Sterblicher gelüftet.»“

          Plutarch: Über Isis und Osiris, C9[1]

 

Die verborgene Göttin ist der Ursprung allen Seins.
In ihr ist alles enthalten was ist, war und sein wird –
und alles, was nie sein wird. Sie ist die Mutter.
In ihrem Schöpfungsraum webt sie mit unzähligen farbigen Geometrien die Muster der Schöpfung. In ihr wird das Licht geboren und zu ihr kehrt alles Licht zurück, um neu, in einer neuen Schöpfung geboren zu werden.
An diesem Punkt sind wir jetzt. Wir haben in unzähligen Inkarnationen unsere Schöpfungsmuster erprobt.
Viele Möglichkeiten durchgespielt, wie Leben und Schöpfung gestaltet werden kann. Wir waren eins mit der Mutter und sind es noch, auch wenn wir es vergessen haben. Wir durften und wollten Trennung leben.
Jetzt ist die Zeit, zurück zu kehren, mit all den Erfahrungen und Kreationen, die wir erschaffen haben. Mit all den Blessuren, Narben und Verstrickungen, die wir uns zugezogen haben. Die Mutter ruft ihre Kinder und sagt:


‚Geliebte Kinder, die ihr nie von mir getrennt wart, kommt her. Ich bin eure Mutter, ich bin die, die ihr seit ihr euch von mir getrennt habt, gesucht habt. Ich nähre euch und ich heile euch. Bei mir könnt ihr ruhen, könnt ihr Frieden finden, könnt ihr wieder sein, wie ihr geschaffen seid. Und ihr könnt all das heilen, was in Unordnung und Unfrieden gekommen ist. Es gibt keine Täter und keine Opfer. Es gibt nur Schöpfung. Und diese Schöpfung möchte Frieden finden.
Die Erde möchte Frieden finden und ihr möchtet es. Es ist so einfach. Friede ist immer da. Lasst diesen Frieden durch alle Zeitlinien und Gitterstrukturen dieses Universums fließen.
Heilt die Löcher und Risse, die Blockierungen und Manipulationen, in dem ihr in meinen Raum kommt und von dort den Frieden in alle Welten strömen lasst. Mehr braucht es nicht.
Es braucht euch, die ihr es tut.‘