Kosmometrie


Geometrien als Schöpfungsmuster  

 

 

Die Große Kosmische Mutter

Anna als Kosmische Mutter mit ihrer Tochter Maria

Anna als Kosmische Mutter mit ihrer Tochter Maria

Am Anfang war die Liebe

Als ich begann, die Geometrien zu sehen, im Raum, im Kosmos, im Körper – und in unzähligen Varianten zu zeichnen, hatte ich immer wieder die Idee, dass daraus ein Heilsystem zu machen können sei; im Sinne von diese Geometrie ist für das und diese für jenes. Ich dachte daran, daraus Essenzen herzustellen, ähnlich wie es ja auch Kornkreisessenzen gibt. Aber es öffnete sich nicht. Ich wusste, dass es Schöpfungsmuster sind, aber ich wusste nicht, was einzelne Geometrien bedeuten. Inzwischen gibt es viel über die Heilige Geometrie zu lesen. Zu der Zeit als ich sie zu sehen begann, gab es da noch kaum etwas, bzw. war mir  googeln noch nicht vertraut.

Heute gibt es auch einiges darüber zu lesen, wozu z.B. die einzelnen ‚platonischen Körper‘ gebraucht werden können. Es gibt die Zuordnung zu den Elementen, die von Platon übernommen wurde und Beschreibungen über die Wirkungsweisen der einzelnen geometrischen Körper.

VLUU L100, M100 / Samsung L100, M100

Wasserpyramide  Branitzer Park Cottbus

Bei mir passierte diesbezüglich gar nichts. Ich sah sie, fühlte sie und zeichnete sie. Ich suchte Entsprechungen in Zeit und Raum, in der Natur, Architektur und ließ es auf mich wirken.

Als ich mich das erste Mal in einem grossen Dodekaeder (ca. 2x2m) aufhielt, spürte ich die Präsenz der Grossen Mutter und war absolut überrascht.

Es fühlte sich an, wie in der Gebärmutter der Göttin zu sein.

Ich begann zu akzeptieren, dass es bei mir um etwas anderes ging.

Manchmal sah und sehe ich die Geometrien aus meinen Fingerspitzen kommen. Manchmal sehe ich sie sich in wandelnden Formen dreidimensional durch Raum und Zeit oder auch jenseits von Raum und Zeit bewegen, manchmal in mir, manchmal um mich herum.

Ich wusste immer noch nicht, wo es mit mir hin möchte. Und wenn ich das jetzt schreibe, bin ich davon überzeugt, dass es immer weiter gehen wird, dass sich immer mehr Räume in meiner geometrischen Wahrnehmung öffnen werden.

Dann geschah es. Ich sah die Zeichnungen an, spürte mich hin und es fühlte  sich nach einem unendlichen Verströmen unzähliger ineinander verwobener, sich wandelnder Geometrien an, ähnlich wie bei einem Kaleidoskop, das, wenn es gedreht wird, ständig seine Formen und Farben wechselt. Nur dass es in meinem inneren Bild und Erleben viel komplexere, filigranere Strukturen sind, die sich fortwährend wandeln und sich in alle Richtungen ineinander verweben. Innerlich fühlt es sich nach einem unendlichen Verströmen an, vergleichbar mit einer üppig blühenden Blumenwiese, die immer wieder neue Farben und Formen zeigt.

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Da wusste ich es. Es geht nicht um einzelne Heilwirkungen. Blumen sind  geometrisch. Blumen und Blüten haben Heilwirkungen, die wir ihnen zuschreiben. Diese Zuschreibungen haben sich auch bewährt. Aber auf einer tieferen und komplexeren Ebene sind Blumen Ausdruck dieser unendlichen Schöpfungskraft, Ausdruck dieses Farben- und Formenspiels, das wir Schöpfung nennen und das in jedem Moment unendlich und neu geschieht.

Als ich das in mir spürte, wusste ich, das ist die Grosse Kosmische Mutter.

Ich wusste es wieder. Das mit dem Abstrakten, mit dem sich lösen aus der Erfahrung, die Vorstellung, Sein und Werden zu trennen (Parmenides), anzunehmen, es gebe ein Ungeordnetes und einen Gott, der für Ordnung sorgte (Platon), ist ein Konstrukt. In Wahrheit ist es eine unendliche Einheit. Zwischen dem sich wandelnden kosmischen geometrischen Schöpfungsspiel und unserer sichtbaren Realität, gibt es keinen Unterschied.

Um noch einmal auf die Blumen zurück zu kommen. Weniger fokussiert auf die Heilwirkung einer Blume oder eines Kräutleins, sagen sie uns in jedem Moment, teilen sie es unserem Körper in jedem Moment mit, verbinde dich wieder mit dieser grossen kosmischen Einheit allen Seins. Denn das bist du.

Und wenn du es anders nennen möchtest oder gar nicht benennen möchtest, ist es auch gut. Je mehr wir das sind und werden, umso mehr werden wir wieder das, was, wie wir von Anfang an gedacht oder eher noch gefühlt waren.

Denn am Anfang war nicht das Denken sondern die Liebe.

Danke

Mara von Einsiedeln

Nachtrag: Durch die Webinare, in denen ich diese Erfahrungen mitzuteilen beginne, fließt immer mehr Wissen / Erinnerung zu mir. So zeigte sich im Anschluss an ein Seminar, dass die Vollendung unseres aktuellen Inkarnationszyklus und manche von uns haben viele davon, die vollständige Verkörperung unseres aktuellen Schöpfungspotential bedeutet. Es geht demzufolge nicht darum, den Körper zu beherrschen oder abzuheben ‚in einer Freiheit leeren Raum‘, wie es Rilke so schön formuliert hat. Es bedeutet, diese wunderschönen fließenden Geometrien als Mensch auf der Erde zum Ausdruck zu bringen. Gelingt uns das, können wir einen neuen Zyklus mit einem neuen oder ergänzten Schöpfungsfeld beginnen.

Das ist das, was immer mal wieder als Aufstieg beschrieben wird.

Engel Rheinau

      Engel Rheinau